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Helga Pfetsch und Friede Gebhard

Dialog (nach David Bohm) zu einem brennenden Thema des Kongresses

Friede Gebhard und Helga Pfetsch sind seit den 90erjahren Dialog-Begleiterinnen, jede für sich und immer wieder gern gemeinsam. Die Situation des Rundgesprächs in einer Gruppe und was sich darin entfaltet, fasziniert sie jedes Mal von neuem. Im Rahmen dieses Workshops möchten sie in ihrer Rolle als „Älteste“ Raum und Zeit dafür bieten, dem auf die Spur zu kommen, was auf diesem Kongress für die Teilnehmenden Herz und Bedeutung hat, was sie passioniert oder zum Widerspruch reizt.

Dialoge sind für Menschen, die Lust am Erforschen von gemeinsamen Denkprozessen haben.
Der Dialog verfolgt kein Ergebnisziel, sondern folgt Gedankenspuren, erforscht Denklandkarten, die Berührungen und Bewegungen in und zwischen uns zulassen.
Dabei sind wir
gemeinsam kreativ
hören genau zu
machen Neues denkbar
relativieren den eigenen und
achten unterschiedliche Standpunkte
fördern den gemeinsamen Denkprozess.

Über den Dialog

Der „DIALOG“ ist ein Gruppengespräch in einer Runde, das innerhalb eines verabredeten Zeitrahmens stattfindet und durch Zuhören, Verlangsamen und Vertiefen charakterisiert ist. An die Stelle der raschen Diskussion, die andere Meinungen aus dem Feld zu schlagen trachtet, tritt das gemeinsame Denken, in dem die Vielzahl der unterschiedlichen Ansichten sich ergänzt und bereichert.

Der DIALOG ist von seiner Natur her ein Entdeckungsfeld. Er ermöglicht es einer Gruppe von Menschen, den individuellen und gemeinsamen Überzeugungen und Ideen auf den Grund zu gehen, die ihr Denken und Handeln unterschwellig bestimmen. So kann gemeinsames Lernen stattfinden und eine Basis für Gemeinschaftsgefühl und klare Kommunikation entstehen.

Der DIALOG steht in der geistigen Tradition der Lehren von Martin Buber, J. Krishnamurti und David Bohm, die sich in ihrem Lebenswerk für die Entwicklung einer neuen Kultur des sinnhaften Gesprächs und der lebendigen Begegnung einsetzten. Der DIALOG versucht in verschiedenen Bereichen wie Wissenschaft, Schule oder Unternehmen einen praktischen Beitrag zu dieser Kultur zu leisten.