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Nachlese 2012

Die DGSL war wieder dabei!
Didacta 2012, die Bildungsmesse in Hannover: vom 14. – 18. Februar 2012;
ob Lehrer, Erzieher, Ausbilder, Trainer Hochschulprofessoren oder Entscheidungsträger – Europas wichtigstes Bildungsevent ist für jeden ein Muss
Lesen Sie hier im Anschluss die Nachlesen von Angelika Münzenmayer, von Petra Zillmer und von Elisabeth Steffens:

Nachlese
Ein Bericht von Angelika Münzenmayer, DGSL-Geschäftsstelle
… als ich am Donnerstag nachmittags zum Stand H 47/1 vorgedrungen war, erwartete mich ein sehr schönes Bild: die 4 weiblichen Mitglieder des Standpersonals waren vertieft in angeregte Gespräche mit Interessenten und unser Gentleman Dr. Ernst Assmann hieß mich willkommen. Er half mir, nach meiner weiten Anreise aus dem „tiefen Süden“, in Ruhe anzukommen.
Sehr bald war auch ich mitten drin im Geschehen: Bekannte, Freunde, Mitglieder, Referenten und Interessenten gaben sich am Stand die Klinke in die Hand. Die Frage, die wir am häufigsten hörten, war wieder einmal: Sugg..est..opädie – Was ist das eigentlich? Für uns ein gefundenes Fressen: dieses Wort bot einen wunderbaren Einstieg in ein Gespräch über Methodik, Lehr- und Lerninhalte. Viele gaben zu, doch schon mal etwas darüber gehört zu haben, nur der Begriff…
An das Tangramm für die Trainer-Rallye wagten sich nur wenige – aber die Buchstaben des Wortes SUGGESTOPAEDIE zu neuen Wörtern zusammenzulegen war ein willkommener Einstieg in das eine oder andere Thema.
Jeden Tag wurden Strichlisten über „gute“ Gespräche geführt und wir freuten uns, insgesamt über 200 gute Gespräche listen zu dürfen.
An den Abenden wurden wir verwöhnt – einmal beim Love-Peace-didacta-Ausstellerabend in der Münchner Halle (ich fühlte mich wie „daheim“ auf dem Oktoberfest; nur hatte dort keine Blaskapelle gespielt, sondern SWEETY GLITTER, eine Sweet-Revival-Band in flippigen Kostümen – sehr passend zum Thema), und am Freitagabend hatte der DVWO zur Networking-Night mit Häppchen und Begleitband geladen, sowie zur Verlosung eines Wellness-Wochenendes
– glückliche Gewinnerin: HeLena Seel ! Herzlichen Glückwunsch !! Du hast es verdient !!
Alles in allem war die didacta Hannover eine sehr gelungene Veranstaltung – und ich denke, wir konnten wieder Vielen einen tollen Einblick geben, was die DGSL leistet, die Suggestopädie für Trainer und Lehrer bedeutet und auch in Zukunft noch bedeuten kann.
An dieser Stelle möchte ich aus der Geschäftsstelle nochmal bei all denen DANKE sagen, die diesen erfolgreichen Auftritt möglich gemacht haben, allen voran Petra Zillmer, die nicht nur im Vorfeld vor Ort schon lange aktiv gewesen war, sondern sich auch am Stand als wahre Perle erwiesen hat ! Und natürlich bei meinen beiden „Herbergsmüttern“ Barbara Messer und Sandra Masemann – mit denen ich nach vielen Stunden am Stand noch die Nächte mit Kongressplanung und sehr interessanten Gesprächen zum Tag gemacht habe.

Sweety Glitter – Ausstellerabend
Verlosung bei der Networking Night

Ein Teil des DGSL-Messeteam

Danke an „unsere“ Referenten
Ingrid Assmann und Dr. Ernst Assmann
Monika Bone
Dr. Claudia Dostal
Sandra Masemann und Barbara Messer
Timo Pommer
Erich Ziegler
Petra Zillmer

Ein Bericht von Petra Zillmer, DGSL-/Didacta-Unterstützerin
Hallo an alle,
die Didacta in Hannover ist zu Ende. Die Füße erholen sich langsam und die Eindrücke wirken nach. Während Elisabeth Steffens sich ums Netzwerken kümmerte, habe ich die meiste Zeit am Stand verbracht.
Die Standauswahl erwies sich als Glückstreffer. Wir hatten wieder einen Eckstand mit Zugang von zwei Seiten direkt gegenüber der Aktionsfläche der Trainer Lounge. Der Vorteil: Wir konnten mehr LaufbesucherInnen erreichen und die Akteure auf der Aktionsfläche konnten BesucherInnen, so sie Interesse an unserer Lehrmethode oder der DGSL zeigten, direkt an uns verweisen.
Elisabeth, unser Unterstützerteam und ich haben eine spannende, interessante Woche hinter uns, mit tollen Gesprächen und Kontakten. Als erstes möchte ich mich bei unserem Standteam bedanken: Am Stand, auf der Aktionsfläche und im Convention Center wurden wir von Ingrid und Dr. Ernst Assmann, Monika Bone, Dr. Claudia Dostal, Heike Heck, Sandra Masemann, Barbara Messer, Angelika Münzenmayer, HeLena Seel und Erich Ziegler unterstützt. Claudia hat uns darüber hinaus beim DVWO-Lehrertag im Forum Weiterbildung vertreten. Zusätzlich konnten wir Timo Pommer gewinnen, das Goalmapping vorzustellen. Beim Kongress können wir ihn erneut erleben.
Von Monika habe ich die offensive Ansprache der Messebesucher VOR dem Stand übernommen. Sobald jemand stehen blieb, um auf unserem Standschild das Wort „suggestopädisches …“ zu entziffern, wurde er/sie von einer von uns angesprochen, z.B. mit „Hier erfahren Sie, was Sie schon immer über suggestopädisches Lehren und Lernen wissen wollten.“ oder „Sie fragen sich sicherlich, was es mit … auf sich hat.“ usw. Vielleicht ist der Name Suggestopädie doch gar nicht so schlecht???
In den meisten Fällen ließen sich die Angesprochenen in den Innenbereich des Stands entführen und ausführlich zur Methode und der DGSL informieren, wobei bei vielen ein sehr positiver Eindruck entstand. Wir hatten einige Anfragen für den Newsletter und viele haben sich das Anmeldeformular für den Kongress mitgenommen oder ihre Kontaktdaten hinterlassen. Es gab auch Anfragen zu konkreten Problemen in einem bestimmten Arbeitsfeld und wie die Suggestopädie da helfen könnte; so entstanden wertvolle, ausgiebige Gespräche und Kontakte.
Da ich selbst eine Vielzahl von Gesprächen geführt habe, haben sich bei mir zwei Eindrücke gefestigt:
Es gibt gerade unter den jungen Menschen – zukünftigen LehrerInnen sowie Selbständigen – viele, die noch nie etwas von Suggestopädie gehört haben. Diese Menschen gilt es zu erreichen. Wir führen ja zur Zeit eine gerechtfertigte Diskussion über die Weiterentwicklung der Suggestopädie, damit wir nicht in der „Selbstbeweihräucherung“ steckenbleiben. Das sollten wir auf jeden Fall weiter verfolgen. Für diejenigen aber, die von der Methode noch gar nichts wissen und gleichzeitig großes Interesse daran haben, ist die Entdeckung der Methode an sich zunächst erst einmal nötig.
Die Didacta ist ein wichtiges und nützliches Forum, um Menschen zu erreichen. Hierher kommen die, die zukünftig im Lehr- und Trainingsbereich tätig sind. Und hier können wir sie direkt ansprechen und überzeugen, was viel persönlicher ist als es schriftliche Aktionen je sein können. Die Messe kann Türen öffnen; ich habe eine Vielzahl von Gesprächen mit Weiterbildern an Schulen und Instituten geführt und ein- oder zweitägige Workshops dort vorgeschlagen, um vor Ort die Methode vorzustellen, wobei ich auf fruchtbaren Grund gestoßen bin. Die Kontakte werden von Angelika in der Geschäftsstelle weitergepflegt. Zwei der Gesprächspartner habe ich eingeladen, einen Tag in einem meiner Seminare zu verbringen, um einen Eindruck von der Umsetzung der Suggestopädie zu erhalten.
Ich weiß, dass die Didacta ein Kostenfaktor ist: Aber es ist eine Investition, die sich meiner Meinung nach lohnt.
Damit wäre ich bei dem Thema Kosten. Wir konnten die Kosten nicht durch die eingegangenen Spenden decken. Eine wichtige Kostenersparnis ist uns allerdings durch die private Unterbringung aller HelferInnen gelungen.

Danke noch einmal an all diejenigen, die einen oder mehrere Schlafplätze zur Verfügung gestellt haben. Allen voran Elisabeth, bei der zeitweise alle drei verfügbaren Zimmer belegt waren; danke auch an einen Nachbarn von Elisabeth, an Silke Brünig sowie Barbara und Sandra!
Zur nächsten Didacta in Köln wünsche ich uns genauso viel Unterstützung und hoffe auch dort auf ein gutes Standteam. Steter Tropfen höhlt den Stein!