Vorstand

Unser Vorstand

Silvia Schuma (1. Vorsitzende)

Seit dem Abschluss meines Romanistik- und Amerikanistik-Studiums mit dem Magister Artium (M.A.) bin ich als Trainerin in der Weiterbildung tätig. Ich begann an der VHS in Frankfurt am Main, wo ich nicht nur Englisch-, Französisch- und Italienischkurse gab, sondern auch als Fachberaterin für Fremdsprachenlerner sowie Italienischlehrer fungierte und als örtliche Prüferin und Landesprüferin für VHS-Zertifikate eingesetzt wurde. Dann kam der Wechsel in die Industrie: Fremdsprachentrainings am Arbeitsplatz zunächst extensiv, bei denen es noch relativ „frontal“ mit geringen Auflockerungen zuging, und später intensiv, d.h. ganztägig und als drei bis sechstägige Seminare, wo Kreativität gefordert ist. Heute bin ich als Kommunikations-Trainerin und Coach tätig mit vielfältigen Trainingsschwerpunkten.

Anfang der neunziger Jahre hatte ich den ersten Kontakt mit der Suggestopädie anlässlich eines Schnupperwochenendes im Taunus. Diese Lehrmethode passte einfach zu mir, also absolvierte ich 1995 im SKILL Institut bei Friede Gebhard die Grundausbildung, schloss den NLP Practitioner daran an und wurde 1996 Mitglied in der DGSL. Die Suggestopädie mit ihrem ganzheitlichen Ansatz hat mich als Lehrende verändert, dadurch aber auch die Lerner und mein Verhältnis zu ihnen, was sich stets positiv auf den Lernerfolg ausgewirkt hat.

Noch ein paar Worte zu mir privat: ich bin gebürtige Münchnerin, lebe schon recht lange in Bad Homburg, bin seit kurzem verwitwet, habe eine erwachsene Tochter und eine Katze, engagiere mich schon seit vielen Jahren ehrenamtlich in einer Kinder- und Jugendhilfe Einrichtung in Bad Homburg. Was ich gern mache: klassische Musik hören, aber auch Pop und Rock, fremde Länder und Kulturen kennenlernen, fotografieren und ein bisschen Sport muss auch sein, Fahrradfahren und regelmäßig wandern mit Freunden.

Den erneuten Vorsitz im Vorstand der DGSL habe ich deshalb gerne übernommen, weil es mir wichtig ist zusammen mit meinen beiden Vorstandskolleginnen Petra und Marion unserem Verband den Weg in das nächste Vierteljahrhundert zu ebnen und der Weiterentwicklung der Suggestopädie als Lehrmethode ein starkes Forum zu sichern.

Petra Zillmer (2. Vorsitzende)

Nachdem ich im Jahr 1981 mein Studium der Sprachwissenschaften sowie Übersetzen und Dolmetschen an der Universität des Saarlandes Saarbrücken erfolgreich als Übersetzerin für Englisch und Spanisch abgeschlossen hatte, versuchte ich mich zunächst als freiberufliche Übersetzerin. Zwei Jahre später wurde ich – mehr oder weniger zufällig und ganz ohne Lehrerfahrung – von der damaligen Bundespost als freiberufliche Trainerin für Englisch engagiert. Es war ein Sprung ins kalte Wasser und ich erlernte meine Fähigkeiten sozusagen am lebenden Objekt, an meinen damaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Aus heutiger Sicht tun sie mir ein wenig Leid; der Unterricht verlief ziemlich statisch und frontal. Eines stand aber fest: Ich hatte meine Berufung gefunden. Nach ca. 10 Jahren Lehrerfahrung, in denen auch mein Unterricht abwechslungsreicher und interessanter wurde, begegnete ich der Suggestopädie oder dem Ganzheitlichen Lehren und Lernen, machte am SKILL-Institut, Bammental eine Ausbildung zur Suggestopädin und begann mit einer Kollegin und einem Kollegen, eigene ganzheitliche Englischseminare zu entwickeln, die wir zunächst gemeinsam erfolgreich an den „Mann“ bzw. die Firma brachten (Deutsche Telekom, Lafarge, Lenze, Lloyd Shoes u.a.).

Ich arbeite inzwischen vorwiegend allein und bin auch als Übersetzerin und Herausgeberin einer kleinen Zeitschrift für technisches Englisch tätig. Mein Herz gehört aber eindeutig der Arbeit als ganzheitliche Trainerin und ich gebe meine Erfahrung und Elemente der Methode in Workshops für Trainerinnen/Lehrer weiter. Seit über 15 Jahren bin ich Mitglied der DGSL und besuche regelmäßig die Kongresse, auf denen ich viele tolle Menschen treffe und meine Kenntnisse auffrische.

Petra Zillmer privat: Ich lebe in und arbeite von Bargteheide im Norden Deutschlands aus, habe eine Tochter und einen kleinen Hund, halte mich durch Sport (Inline Skating, Fitness-Training, Walken) fit und entspanne beim Cappuccino-Trinken.

Nun bin ich weiterhin Vorstandsmitglied der DGSL. Ich danke allen für das Vertrauen. Ich sehe in dieser Funktion einer aufregenden Zeit und der großen Herausforderung entgegen, gemeinsam mit den Mitgliedern des Verbandes die Zukunft der Suggestopädie mitzugestalten.

Marion Kellner-Lewandowsky (Vorstand)

„Geboren wurde ich 1968 in der schönen Stadt Halle an der Saale, welche einige vielleicht noch von meiner suggestopädischen Stadtführung beim Kongress 2008 kennen. Dort lebe ich – nach einem Umweg über Berlin – auch wieder und stehe privat meiner großen, bunten Patchworkfamilie vor. Nach vielen Jahren als Alleinerziehende war es ein ganz schöner Kulturschock in eine Großfamilie einzuheiraten. Heute kann ich voller Stolz sagen: es ist gelungen. Manchmal muss ich auch auf die „Pauke“ hauen, denn ich musiziere leidenschaftlich gern in der Halleschen Band „Trommelfell“.

Beruflich begleite ich als Controlling-Coach Entwicklungsprozesse von Teams und Einzelpersonen in Unternehmen. Nach einem Wirtschaftsinformatikstudium und der Ausbildung zum Diplom-Controller habe ich in der Praxis schnell verinnerlicht, dass Zahlen, Daten, Fakten zwar ganz hilfreich sind, aber vor allem Menschen, Mitmachen und Motivieren benötigen. Mittels Masterstudium der Organisationspsychologie sowie den Ausbildungen zum Coach und zum NLP-Master haben ich mich also weiterentwickelt und im Jahr 2008 den Sprung in die Selbständigkeit gewagt.

Die Suggestopädie habe ich 2007 bei ABB e.V. erlernt. Dank Albert Glossner und Elisabeth Steffens bin ich seither nachhaltig mit der Lust auf Suggestopädie infiziert. Was für ein Aha-Moment des Erkennens: Ich darf auch als Business-Trainer kreativ, bunt und vielseitig sein! Heute habe ich meinen eigenen Stil entwickelt, mittels Visualisierungen, selbstverantwortlichem Lernen und anderen Suggo-Wirkfaktoren Lernende in Wirtschaftsunternehmen zu begeistern.

Als DGSL-Vorstand möchte ich einbringen, was ich gut kann: Strategie und Struktur auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten im engen Verbund mit Menschen, Mitmachen, Motivieren. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Suggestopädie nach Lozanov und den Weiterentwicklungen im Verein eine hervorragende Toolbox für erfolgreiches Lernen haben. Mein Wunsch ist es, dass wir es gemeinsam schaffen, die DGSL als ein offenes Haus auszubauen, in dem alle Lernförderer/innen und Lernlustermöglicher/-innen ihren Platz finden.“

 

 

 

 

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